Sportbootführerschein Binnen

Der Sportbootführerschein ist zum Führen von Motorbooten (auch „Wassermotorräder und Jetski“) mit einer Motorleistung über 3,68 KW (5 PS) auf Bundesdeutschen Binnenwasserstraßen vorgeschrieben für:

  1. deutsche Staatsangehörige
  2. Personen, die länger als ein Jahr in Deutschland wohnen
  3. Personen, die ein Schiff führen wollen, das unter deutscher Flagge fährt
Das gilt für deutsche Staatsbürger, auch im Ausland.

 

Zulassung:
  • Segeln/Surfen ab 14
  • Motor ab 16 Jahren
  • Tauglichkeit: Vorlage „Ärztliches Zeugnis für Sportbootführerschein-Bewerber“
  • Zuverlässigkeit: Vorlage eines gültigen Kfz-Führerscheines (oder Führungszeugnisses / Verzicht bei Minderjährigen)
Rahmenbedingungen
  • Amtlich vorgeschrieben auf allen Binnenschiffahrtsstraßen innerhalb der Binnenschiffahrtsstraßenordnung
  • Gültig für Motorboote bis 15,00 Metern Länge
  • Wo im Ausland ebenfalls eine Sportboot- Führerscheinpflicht besteht, wird dieser dort auch voll anerkannt.
  • Bundesbürger, die eine ausländische Fahrerlaubnis für Sportboote besitzen, benötigen auf bundesdeutschen Binnenschifffahrtsstraßen trotzdem den Sportbootführerschein Binnen.
Lehrinhalte Theoriekurs nach den aktuellen Richtlinien des Bundesministeriums für Verkehr mit Schwerpunkt auf:
  • Führerscheinwesen
  • Umweltschutz
  • Wetter
  • Bootsbau
  • Motorbootkunde, Technik, Ausrüstung, Wartung
  • Binnenschifffahrtsstraßenordnung
  • seemännische Knoten
  • Vorbereitung auf die Prüfung
Ziel Sie erlernen die Grundkenntnisse über Boote, Motoren, Knoten und wichtige Regeln
Prüfung Die theoretische Prüfung besteht aus einem Fragebogen und ggf. einer mündlichen Prüfung.
Ausreichende Kenntnisse
  • des Binnenschifffahrtsrechts
  • der Seemannschaft
  • der Fahrzeugführung (Segel-, Motorboot, Surfbrett) sind nachzuweisen.

In der praktischen Prüfung müssen die theoretischen Kenntnisse auf einem Boot unter Antriebsmaschine umgesetzt und angewendet werden. Es sind verschiedene Manöver (u.a. das Rettungsmanöver) und Knoten vorzuführen.