Aktuelles zum Thema Wassersport-Führerscheine

Erlass zur Saisoneröffnung: Sportboote ohne Pyro-Schein chartern

Sprengstoffgesetz – SprengG; Erste Verordnung zum SprengG – 1.SprengV
Notsignalmittel auf gecharterten Booten und Yachten
Zur Saisoneröffnung hat das zuständige Ministerium in Schleswig-Holstein eine Regelung für die Überlassung von pyrotechnischen Seenotsignalen an Charterkunden ohne weitere Erlaubnisse/Scheine erlassen.
Die Abgabe oder Vermietung von Sportbooten und Yachten an Dritte, auf denen sich für den Notfall Signalmittel der Kategorie P2 befinden, ist ohne weitere sprengstoffrechtliche Nachweise zulässig, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
Das Charterunternehmen verfügt als gewerbliches Unternehmen über verschiedene Voraussetzungen (siehe Anhang) und das Charterunternehmen veranlasst, dass

  1. alle an Bord der zu vermietenden Boote befindlichen Signalmittel der Kategorie P2 in fest mit den Schiffskörpern verbundenen und vor unbefugtem Öffnen gesicherten, zum Beispiel versiegelten oder verplombten Behältnissen oder Schränken aufbewahrt und unmittelbar bei Rückgabe eines Charterbootes auf ihren ordnungsgemäßen Zustand überprüft werden,
  2. Hinweise auf eine Verwendung oder der Verlust von Signalmitteln für die zuständige Behörde zur Einsicht dokumentiert werden,
  3. charterwillige Personen durch eine ausreichend fachkundige Person des Charterunternehmens darin unterwiesen werden, wann und wie die an Bord befindlichen Signalmittel verwendet werden dürfen und welche Folgen eine missbräuchlicher Verwendung hat,
  4. der unterwiesenen Person oder den unterwiesenen Personen eine schriftliche Bestätigung über die erfolgte Unterweisung und die ordnungsgemäßen Aufbewahrung der Signalmittel ausgestellt und übergeben wird,
  5. Kopien der Bestätigungen nach Ziffer 6 zur Einsichtnahme durch die zuständige Behörde bereitgehalten werden.

Das Innenministerium hat per Email vom 19.März 2014 dem Erlass zugestimmt und beabsichtigt, die für Dienststellen der Wasserschutzpolizei über die getroffenen Regelungen nach Inkrafttreten zu informieren.
Quelle: MSGFG, Schleswig-Holstein

Quelle: Quelle: MSGFG, Schleswig-Holstein [28.03.2014]

Neue Kartenaufgaben für den Sportküstenschifferschein

Ab 01.10.2013 werden sich die Navigationsaufgaben zum Erwerb des Sportküstenschifferscheins (SKS-Schein) auf die Übungskarte D49 beziehen.

Dazu wird auch ein neues Begleitheft aufgelegt.

Wie bereits bei der Umstellung beim SBF-Binnen wird es auch eine angemessene Übergangsfrist geben. Diese endet am 30.04.2014. Der Bewerber, bzw. die Bewerberin wird bis zu diesem Zeitraum wählen können, ob er/sie nach dem neuen oder noch nach dem alten System die Prüfung ablegen möchte.

Bitte teilen Sie dem PA bei der Anmeldung zu einer theoretischen SKS-Prüfung mit, ob sie die Prüfung zur Navigation in der neuen Übungs-Seekarte D49 (INT 1463) ablegen möchten. Erhält der PA keine Nachricht von Ihnen geht er davon aus, dass Sie von der Möglichkeit Gebrauch machen, die Navigationsaufgabe noch in den Karten D30, bzw Ü1875 abzulegen.

Quelle: PA Hessen [01.09.2013]

SKS-Prüfungen 2014 in Kroatien

Auch 2014 wird es aufgrund der gegenwärtigen Rechtslage in Kroatien (auch nach dem EU-Beitritt Kroatiens) nicht möglich sein, dort eine Prüfung zum Erwerb des SKS-Scheines abzulegen. Daran wird sich unserer Ansicht nach auch in absehbarer Zeit nichts ändern. Sollten sich Änderungen ergeben, werden wir dies sofort veröffentlichen.

PS: Beim Einklarieren in Kroatien muss für jedes Crewmitglied ein für die gesamte Dauer des Aufenthalts gültiger Ausweis vorliegen. Die Behörden achten streng auf die Einhaltung dieser Bestimmung.

2014 soll die Vignette für Boote wegfallen und durch eine EU-konforme Steuer ersetzt werden. Die Höhe ist derzeit nicht bekannt.

Quelle: PA Nürnberg [15.08.2013]

Bundesminister Ramsauer (CSU) will ADAC beleihen

Mit Befremden reagiert der Deutsche Segler-Verband auf die Ankündigung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), den Allgemeinen Deutschen Automobil Club (ADAC), München, mit Aufgaben im Bereich der Erteilung von Befähigungsnachweisen für die Sportschifffahrt zu beleihen.

Während das Ministerium die beiden derzeit beliehenen Verbände Deutscher Segler-Verband und Deutscher Motoryachtverband für den kommenden Monat zum Fachgespräch über die mögliche Beleihung einer dritten Organisation eingeladen hat, wird Verkehrsminister Dr. Ramsauer (CSU) in der in München erscheinenden auflagenstarken Mitgliederzeitschrift des ADAC bereits mit entsprechenden Planungen zitiert.

Der Automobilclub ist bisher weder in der Schifffahrt, noch im Wassersport als Prüfer oder Aussteller nautischer Befähigungsnachweise bekannt.

'Der Deutsche Segler-Verband geht davon aus, dass die Bundesregierung bei ihrer bisherigen Verwaltungspraxis bleibt, nur solche Träger zu beleihen, die über eine ausgewiesene eigene Praxis im beliehenen Tätigkeitsbereich verfügen', kommentiert DSV-Generalsekretär Gerhard Philipp Süß den Vorgang. 'Eine Beleihung dient der verantwortlichen Wahrnehmung hoheitlicher Aufgaben, nicht dem Aufbau neuer Geschäftsfelder für Unternehmen, die in einer Branche gewerblich, z.B. als Reise- oder Versicherungsanbieter, tätig sind.'

Im BMVBS ist bekannt, dass die Sportbootführerscheine auf Verbands-Befähigungsnachweisen der beiden gemeinnützigen Wassersportspitzenverbände beruhen, deren Struktur von ihnen in Jahrzehnten aufgebaut und unter Beteiligung von Schifffahrtsexperten zu ihrem heutigen Qualitätsniveau entwickelt worden sind. Sie genießen weltweit hohes Ansehen bei verkehrsverantwortlichen Behörden, Gewässereigentümern, Vermietungsunternehmen, Versicherungen und Veranstaltern. Die Dokumente werden wegen der darin bescheinigten Kompetenz des Schiffsführers geschätzt und sind u.a. auch beim Bundesamt für Seeunfalluntersuchung (BSU) entscheidend, wenn es um die Klärung von Unfällen oder Schadensfällen geht. Die dahinter stehende Arbeit der ausstellenden Verbände geht weit über den nationalen Zuständigkeitsbereich des BMVBS hinaus, der sich des vorhandenen Systems in den 60er Jahren bedient hat, um auf eigene amtliche Fahrerlaubnisse für die von ihm zu verwaltenden Bundeswasserstraßen verzichten zu können. Die Beleihung eines Marktteilnehmers mit der Prüfung und Erteilung dieser Dokumente wäre ein schwerwiegender Eingriff in das bisher marktneutrale Verwaltungsverfahren, das die gemeinnützigen Sportverbände Jahrzehnte sichergestellt haben.

Quelle: DSV Hamburg [21.05.2013]

Meinung des Authors:
Wenn es darum geht einem Spezel ein Geschäft zuzuschanzen schrecken unsere "Volksvertreter" scheinbar vor nichts mehr zurück.
Auch hier wieder ein hoch auf die Lobbyisten die unser Land regieren (lassen)!

Sportbootführerscheine See & Binnen: 15-PS-Regelung in Kraft

Am 16.10.2012 sind die Änderungen zu den Sportbootführerscheinen See & Binnen bzgl. der Führerscheinpflichtgrenze von 11,03 kW (15 PS) in Kraft getreten.

Seeschiffahrt:
Im Bereich der Seeschifffahrtstraßen ist wie bisher ohne Altersgrenze das nicht gewerbsmäßige Führen eines Sportbootes mit einer Nutzleistung bis zu 3,68 kW (5 PS) zulässig. Die Aufsichtspflicht der Eltern bleibt unberührt. Bei einer Nutzleistung von 3,68 kW (5 PS) bis zu einer Nutzleistung von 11,03 kW (15 PS) muss der Schiffsführer mindestens 16 Jahre alt sein. Ab einer Nutzleistung von 11,03 kW (15 PS) ist der Sportbootführerschein See vorgeschrieben.

Binnenschiffahrt:
Auf den Binnenschifffahrtstraßen des Bundes mit Ausnahme des Rheins gilt die Altersgrenze von 16 Jahren auch für das fahrerlaubnisfreie Führen von Sportbooten bis zu 11,03 kW (15 PS) und unter 15 m Länge. Ab einer Nutzleistung von 11,03 kW (15 PS) ist der Sportbootführerschein Binnen vorgeschrieben.
Auf dem Rhein gilt unverändert die Fahrerlaubnispflicht für Sportboote mit einer Nutzleistung von mehr als 3,68 kW (5 PS).
Zum Führen von Segelsurfbrettern im Binnenbereich ist kein Sportbootführerschein mehr erforderlich.
Die Prüfung für einen Sportbootführerschein ist stets auf einem führerscheinpflichtigen Fahrzeug abzulegen.
Die Mindestleistung des Motors bei der praktischen Prüfung unter Motor muss mehr als 15PS (11,03kw) betragen!

Meinung des Authors:
Ist es wiklich sinnvoll, einer Person ein Wasserfahrzeug zu überlassen das einen 15-PS-starken Motor hat?
Einer Person, ohne jegliche Kenntnisse der geltenden Regeln auf den See- und Binnenschiffahrtstrassen.
Da haben offensichtlich wieder einige Lobbyisten ihren Profit der Sicherheit auf dem Wasser vorgezogen.


 
Achtung!
Wichtiger Hinweise:
Sofern Sie für Ihr Sportboot eine Haftpflichtversicherung abschließen, schauen Sie sich die AVB genau an, ob die Neuregelung dort bereits eingearbeitet ist und ob auch für Bootsführer ohne Führerschein ein Versicherungsschutz besteht. Ebenso betrifft das die Altersregelung für Personen unter 16 Jahren.
Bitte denken Sie daran, dass Urlaubsländer von der deutschen Gesetzgebung abweichende Regelungen haben, die auch bei eine Änderung der deutschen Verordnungen weiter gültig sind. So ist z.B. in Kroatien ein Führerschein für jedes maschinengetriebene Fahrzeug unabhängig von der Motorleistung nötig. Bei der Anmeldung im Hafenamt muss eine Vignette für jedes Boot über 2,50 m Länge oder für Boote mit einem Motor von mehr als 5 kW (6,8 PS) unabhängig von der Länge gekauft werden. Dazu ist auch der Nachweise einer Bootshaftpflichtversicherung vorzulegen. Erkundigen Sie sich jeweils über die aktuellen Mindestdeckungssummen. In Italien ist eine Bootshaftpflichtversicherung vorgeschrieben. Erst im Juni 2012 wurde die Mindestdeckungssumme auf 6 Millionen Euro angehoben.

Quelle: DEUTSCHER SEGLER-VERBAND, Hamburg, 17.10.2012

Fachkundenachweis über Seenotsignalmittel

Die Wasserschutzpolizei überprüft bei Kontrollen immer häufiger auch die Berechtigung zum Besitz von Seenotsignalmitteln der Klasse T2 (z.B. Seenotsignalraketen). Wenn Seenotsignalmittel der Klasse T2 an Bord sind, muss mindestens 1 Crewmitglied im Besitz des Fachkundenachweis für Seenotsignalmittel sein. Andernfalls ist dies ein Verstoß gegen das Sprengstoffrecht; und da sind empfindliche Strafen möglich. Diese treffen sowohl den Vercharterer als Überlasser, als auch den Charterer selbst.
Bedenken Sie das bei Ihrer nächsten Reiseplanung.

Quelle: PA Nürnberg [23.03.2012]

Ausbildungsliteratur Multiple Choice

Kurz vor Drucklegung der Neuauflagen haben die Wassersportverbände und das Verkehrsministerium die neuen Fragenkataloge zu den Sportbootführerscheinen Binnen und See nachträglich geändert. Diese geänderten Fragenkataloge werden erst am 30.03.2012 amtlich veröffentlicht und müssen dann noch in die Lehrbücher und Fragebogenmappen aufgenommen werden.

Beschlossen ist jetzt auch eine dreimonatige Übergangsfrist bei den Prüfungen.
Das heißt, wer sich bis 30.04.2012 zur Prüfung anmeldet, kann noch bis Ende Juli 2012 zu den alten Bedingungen geprüft werden.

Quelle: Delius Klasing [23.03.2012]

Multiple Choice

Am 01.05.2012 treten die neuen Prüfungsordnungen für die Sportbootführerscheine See und Binnen in Kraft.

Was bedeutet das?

  1. Umstellung auf das Antwort-Auswahl-Verahren (Multiple-Choice)
    Die Fragenkataloge sind überarbeitet worden, die Zahl der Fragen wurde verringert
    .....und wieder eine Chance verpasst, was vernünftiges auf die Beine zu stellen.
    Von 4 vorgegebenen Antworten ist jeweils nur eine richtig.
  2. Navigation beim SBF See
    Alle Prüfungs-Kartenaufgaben finden zukünftig auf einer Seekarte statt, die praxisfernen Kartenauschnitten sind passe. Die Aufgaben sind deutlich näher an der Praxis und wurden auf 9 erhöht.
    Hier wird jetzt Wissen verlangt, das auch in der Praxis erforderlich ist um halbwegs sicher zu Navigieren.
  3. Motorboot-Praxis
    Die praktische Prüfung wird verschärft, mehr Pflichtmanöver, mehr Knoten.
    Jetzt muß nun jeder Prüfling nachweisen, das er nicht nur entweder ab- oder anlegen kann,
    jetzt muß er beides können. TOLL
  4. Kombi See - Binnen
    Die Kombination See-Binnen wird erleichtert, Inhaber des jeweils anderen Scheins haben eine verkürzte Theorie-Prüfung.
    Vernünftiger währe es aber gewesen beide Führerscheine zusammenzulegen.

Das "Ankreuz-Verfahren" kommt zuallererst den Prüfern zu Gute. Die brauchen jetzt kein Fachwissen mehr; sie müssen nur noch eine Schablone auflegen und zählen können.
Inhaltlich ändert sich nicht wirklich etwas, es sind bis jetzt nochimmer die gleichen Ungereimtheiten vorhanden. Die falschen Antworten sind zum Teil nur in einem Wort abweichend zur richtigen Antwort. Um die korrekte Antwort auszuwählen, ist angeblich nautisches Wissen und Konzentration notwendig. Begrüßenswert sind allenfalls die Erweiterung im Fach Navigation.

Da gleiche Inhalte nicht mehr doppelt gelernt werden müssen,wird die Kombination leichter.

Eine Umstellung der andern Scheine ist ebenfalls langfristig geplant, Termine stehen aber noch nicht fest und lässt auch hoffendlich noch lang auf sich warten.

Ein wichtiger Hinweis

Viele glauben, dass durch den Beschluss des Deutschen Bundestages die Führerscheinpflicht erst ab einer Motorleistung über 11,4kw (15-PS) beginnen würde. Dies ist nicht der Fall. Bis zu einer Umsetzung der Regelung durch das BMVBS und deren Veröffentlichung im Gesetz- und Verordnungsblatt mit dem Datum des Inkrafttretens, gilt weiterhin die 3,68kw (5PS) Regelung. Die Benutzung von Motoren über 3,68kw ohne SBF- Binnen bzw. SBF-See wird also immer noch als Fahren ohne Fahrerlaubnis sanktioniert.
Wann die neue Regelung in Kraft tritt, ist derzeit nicht abzusehen.

Quelle: PA Nürnberg [23.03.2012]

Ausbildungsliteratur Multiple Choice

Kurz vor Drucklegung der Neuauflagen haben die Wassersportverbände und das Verkehrsministerium die neuen Fragenkataloge zu den Sportbootführerscheinen Binnen und See nachträglich geändert. Diese geänderten Fragenkataloge werden erst am 30.03.2012 amtlich veröffentlicht und müssen dann noch in die Lehrbücher und Fragebogenmappen aufgenommen werden.

Beschlossen ist jetzt auch eine dreimonatige Übergangsfrist bei den Prüfungen.
Das heißt, wer sich bis 30.04.2012 zur Prüfung anmeldet, kann noch bis Ende Juli 2012 zu den alten Bedingungen geprüft werden.

Quelle: Delius Klasing [23.03.2012]

Meinung des Authors:
Daran kann man sehr gut ablesen, das selbst 4 Jahre Vorbereitung unseren Damen und Herren Beamten im Verkehrsministerium nicht ausreichen etwas vernünftiges auf die Beine zu stellen.
Die Herrschaften in den Wassersportverbänden sind aber auch nicht besser.

Ausweitung der Führerscheinfreiheit

Am 26.01.2012 hat der Deutsche Bundestag die Ausweitung der Führerscheinfreiheit von 5 auf 15 PS beschlossen. Dieser Beschluss ist nun vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung in geltendes Recht umzusetzen. Der Zeitrahmen für die Umsetzung ist derzeit noch nicht absehbar. Schließlich möchten wir auf nachstehende Erklärung von DMYV, DSV, VDS und VDWS zur Wassersportausbildung aufmerksam machen:

Wassersportschulen, Vereine und Verbände fördern gute Wassersportausbildung

In einem Gedankenaustausch mit den Bundestagsabgeordneten Hans-Werner Kammer (CDU) und Torsten Staffeldt (FDP) am 8. Februar 2012 in Berlin bekräftigten die in der Wassersportausbildung tätigen Verbände Deutscher Segler-Verband (DSV), Deutscher Motoryachtverband (DMYV), Verband Deutscher Sportbootschulen (VDS) und Verband Deutscher Wassersport Schulen (VDWS) ihre fachliche Einschätzung, dass der von den beiden Abgeordneten initiierte Beschluss des Deutschen Bundestages "Neue Impulse für die Sportbootschifffahrt" die gute Ausbildung und damit die Sicherheit in der Sportschifffahrt im wichtigen Einsteigerbereich nicht schwächen darf.

Die Verbände werden auch weiterhin die qualitativ gute Wassersportausbildung in ihren angeschlossenen Vereinen und Wassersportschulen fördern. Gute Ausbildung ist der Schlüssel zu nachhaltig ungetrübter Freude am Wassersport. Dazu wollen die oben genannten vier Verbände einvernehmlich die für ihre jeweiligen Sportarten entwickelten Qualitätskriterien noch besser als bisher abstimmen und gegenüber Verbrauchern und Öffentlichkeit kommunizieren.

Die Abgeordneten unterstützen diese Initiative sowie eine Kampagne unter einem einheitlichen Logo. Sie wollen sich für eine öffentliche Förderung seitens der Bundesregierung einsetzen.

Quelle: Deutscher Motoryachtverband e. V. [17.02.2012]

Sportbootführerscheinreform

Hinsichtlich der zum 1. Mai 2012 in Kraft tretenden Sportbootführerscheinreform soll es voraussichtlich im März 2012 eine Berichtigung der veröffentlichten Fragenkataloge und Navigationsaufgaben geben. Gleichzeitig soll eine Übergangsregelung verbindlich veröffentlicht werden. Geplant ist, dass bei einer Anmeldung bis zum 30.04.2012 für einen Prüfungstermin in den Monaten Mai, Juni und Juli die Prüfung noch nach dem alten Prüfungsverfahren abgelegt werden kann. Wird diese Prüfung nicht bestanden, soll sie in einem Zeitraum von drei Monaten einmalig nach altem Verfahren wiederholt werden können.

Quelle: Deutscher Motoryachtverband e. V. [17.02.2012]

Multiple Choice bei Sportbootführerscheinen

Laut Pressemitteilung des BMVBS werden ab dem 01.05.2012 die Sportbootführerscheine See und Binnen nach Multiple Choice geprüft.
Die neuen Fragenkataloge finden Sie im Internet unter "Elwis-Freizeitschiffahrt" .


Quelle: XY [16.01.2012]

Aktuelle Fragenkataloge Sprechfunk/Funkzeugnisse

UKW-Sprechfunkzeugnis für den Binnenschifffahrtsfunk (UBI), gültig ab 01.10.2011
Fragenkatalog I für das Beschränkt Gültige Funkbetriebszeugnis (SRC)gültig ab 01.10.2011
Fragenkatalog II für das Allgemeine Funkbetriebszeugnis (LRC)gültig ab 01.10.2011

Quelle: Verkehrsblatt 11/2011 am 15.Juni 2011.

Einführung der neuen Funkprüfungen erneut verschoben

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung wird die Inkraftsetzung der auf das Multiple-Choice-Verfahren umgestellten neuen Fragenkataloge vom 1. April 2011 auf den 1. Oktober 2011 erneut verschieben. Diese Änderung wird in der nächsten Ausgabe des Verkehrsblattes bekannt gegeben. Damit werden die neuen Fragenkataloge für das SRC, das LRC, die Anpassungsprüfung und dann auch für das UBI gleichzeitig anwendbar. Bewerber, die ihren Antrag auf Zulassung zur Prüfung an den zuständigen Prüfungsausschuss bis zum 30. September 2011 einreichen, können auch danach nach den alten Fragenkatalogen geprüft werden. Gleiches gilt für Bewerber, die eine Prüfung vor dem 1. Oktober 2011 nicht bestanden haben und sich bis zum 30. September 2011 zur Wiederholung der Prüfung anmelden.

Quelle: DSV [18.02.2011]

Multiple Choice bei Sportbootführerscheinen warscheinlich nicht vor 1.1.2012

Wie am Rande der Hamburger Bootsausstellung Hanseboot inoffiziell bekannt wurde, sollen die Vorbereitungen für die Multiple-Choice-Reform der Sportbootführerschein-Prüfungen weitgehend abgeschlossen sein. Dennoch soll die Reform angeblich nicht vor dem 1.1.2012 in Kraft treten. Hintergrund seien Personalengpässe im BMVBS (Bundesverkehrsministerium). Offiziell gibt die Bürgerinfo des BMVBS immer noch den 1.1.2011 heraus, doch dieser Termin ist nicht mehr zu halten.


Quelle: XY [26.11.2010]

Funk Einführung 2011 verschoben

Nach Mitteilung des Bundesministeriums für Verkehr (BMVBS) treten die auf das multiple-choice-Verfahren umgestellten, neuen Fragenkataloge LRC, SRC und Zusatzprüfung nicht wie im Verkehrsblatt veröffentlicht am 01.01.2011 in Kraft, sondern gelten ab dem 01.04.2011.

Bewerber, die vor dem 01.04.2011 einen Antrag einreichen, können nach den alten Fragenkatalogen geprüft werden.


Quelle: Homepage DSV PA Bremen [07.07.2010]

Funkfragenkataloge für 2011 geändert

Die Fragenkataloge für das SRC, LRC und die Anpassungsprüfung für ausländische Funkzeugnisse sind teilweise geändert worden. Hier können Sie die Änderungen zu den Funkfragenkatalogen SRC, LRC etc. downloaden.


Quelle: Homepage DSV PA Bremen [07.07.2010]

Einführung des multiple choice-Verfahrens bei dem Sbf-See und Binnen kommt später

Folgende Info erreicht uns vom BMVBS:
"Zur Reform der Sportbootführerscheine See und Binnen kann ich Ihnen mitteilen, dass die Einführung des neuen Systems frühestens zum 01.04.2012 erfolgt."


Quelle: Homepage DSV PA Bremen [27.06.2010]

Fahrerlaubnis für die gewerbliche Nutzung von Sportbooten

Die gewerbliche Schifffahrt auf Sportbooten ist seit 1994 geregelt und schreibt den Schiffsführern den Sportseeschifferschein (SSS) oder den  Sporthochseeschifferschein (SHS) vor. In der Küstenschifffahrt und auf den Seeschifffahrtsstraßen hatten Fahrlehrer aber meist nur den Sportbootführerschein See. Aktuell hat das Verkehrsministerium (BMVBS) die See-Sportbootverordnung folgendermaßen geändert: "Wer ein Sportboot zur gewerbsmäßigen Nutzung fährt, bedarf einer Fahrerlaubnis sowie eines für die Funkstelle ausreichenden Funkzeugnisses.

Wird das Sportboot in den Küstengewässern eingesetzt, ist die Fahrerlaubnis durch Vorlage des Sportküstenschifferscheins (SKS) ... nachzuweisen. D.h. man kann mit einem gewerblichen Sportboot nach Helgoland fahren (siehe Karte).

Wird das Sportboot in den küstennahen Seegewässern eingesetzt, ist die Fahrerlaubnis durch Vorlage des Sportseeschifferscheins (SSS) ... nachzuweisen, bei Einsatz in der weltweiten Fahrt, durch Vorlage des Sporthochseeschifferscheins (SHS) ... ." Für Funkzeugnisse gelten die Richtlinien nach der Sportseeschifferscheinverordnung.

Hier finden Sie die See-Sportbootverordnung im Download. Darin enthalten ist auch die "Besetzung von gewerbsmäßig genutzten Sportbooten".

Quelle: Homepage DSV PA Bremen [27.06.2010]

Promillegrenze weltweit ab 2012 gesenkt

Berlin-Manila: Die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO) hat eine verbindliche Promillegrenze von 0,5 für Kapitäne, Steuerleute und andere Verantwortliche an Bord eines Schiffes ab 2012 beschlossen. Dies sei ein "Meilenstein für die Sicherheit auf den Weltmeeren" erklärte Peter Ramsauer (CSU) in Berlin. In Deutschland gilt die Promillegrenze von 0,5 bereits seit August 2005.

Quelle: Homepage DSV PA Bremen [27.06.2010]

Einführung des multiple choice-Verfahrens kommt später

Folgende Info erreicht uns vom DMYV: "Nach der am 10.05.10 in Bonn stattgefundenen Konferenz zur Reform der Sportbootführerscheine See und Binnen kann ich Ihnen mitteilen, daß die Einführung des neuen Systems frühestens zum 01.01.2012 erfolgt. Dies bedingt allerdings, dass die noch anstehenden Aufgaben ohne weiteren Zeitverzug erledigt werden. Eine weitere Verschiebung ist daher nicht ganz auszuschließen."
Anmerkung des Authors: Das war bei dieser Bundesregierung auch nicht andes zu erwarten.
 

Quelle: Homepage DSV PA Bremen [27.06.2010]

Fahrerlaubnis für Fahrlehrer

Die gewerbliche Schifffahrt auf Sportbooten ist seit 1994 geregelt und schreibt den Schiffsführern den Sportseeschifferschein (SSS) oder den Sporthochseeschifferschein (SHS) vor. In der Küstenschifffahrt und auf den Seeschifffahrtsstraßen hatten Fahrlehrer aber meist nur den Sportbootführerschein See. Aktuell hat das Verkehrsministerium (BMVBS) die See-Sportbootverordnung folgendermaßen geändert: "Wer ein Sportboot zur gewerbsmäßigen Nutzung fährt, bedarf einer Fahrerlaubnis sowie eines für die Funkstelle ausreichenden Funkzeugnisses.
Wird das Sportboot in den Küstengewässern eingesetzt, ist die Fahrerlaubnis durch Vorlage des Sportküstenschifferscheins (SKS) ... nachzuweisen.
Wird das Sportboot in den küstennahen Seegewässern eingesetzt, ist die Fahrerlaubnis durch Vorlage des Sportseeschifferscheins (SSS)nachzuweisen, bei Einsatz in der weltweiten Fahrt, durch Vorlage des Sporthochseeschifferscheins(SHS."
Für Funkzeugnisse gelten die Richtlinien nach der Sportseeschifferscheinverordnung.
Hier finden Sie die See-Sportbootverordnung. Darin enthalten ist auch die "Besetzung von gewerbsmäßig genutzten Sportbooten".
 

Quelle: Homepage DSV PA Bremen [27.06.2010]

Promillegrenze weltweit ab 2012 gesenkt

Berlin-Manila: Die Internationale Seeschiffahrtsorganisation (IMO) hat eine verbindliche Promillegrenze von 0,5 für Kapitäne, Steuerleute und andere Verantwortliche an Bord eines Schiffes ab 2012 beschlossen. Dies sei ein "Meilenstein für die Sicherheit auf den Weltmeeren" erklärte Peter Ramsauer (CSU) in Berlin. In Deutschland gilt die Promillegrenze von 0,5 bereits seit August 2005.
 
Quelle: Homepage DSV PA Bremen [27.06.2010]

Keine praktischen Prüfungen für den SKS-Schein in Kroatien 2010

Ab der Saison 2010 finden auf Grund der unterschiedlichen Auslegung von Gesetzen und Verordnungen und der daraus resultierenden Probleme keine praktischen Prüfungen für den SKS-Schein in Kroatien mehr statt. Dafür finden die Prüfungen für den SKS-Schein in Portoroz/Slowenien bereits am Freitag und am Samstag, jeweils ab 08.30 Uhr statt. Sie können aber mit einem Schiff unter kroatischer Flagge eine Prüfung in Slowenien ablegen, sofern ihr Schiff mindestens der Kategorie 2 entspricht. Schiffe der Kategorie 2 dürfen die Hoheitsgewässer von Kroatien vom 01.04. - 31.10. eines Jahres verlassen; Schiffe der Kategorie 1 ganzjährig. Schiffe der Kategorie 3 dürfen die kroatischen Hoheitsgewässer nicht verlassen, d.h. man kann mit diesen Schiffen nicht ausklarieren.
 
Quelle: Homepage DSV PA Nürnberg [09.12.2009]